Weiterbildungs-News

future organization report 2019 campana schott cover

Viele Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz arbeiten bereits agil mit Methoden wie Scrum und Kanban (doing agile). Allerdings sind sie es nicht durchgehend, da sie die Agilität noch nicht in den Köpfen der Mitarbeitenden oder gar in der Unternehmenskultur verankert haben (being agile). So werden agile Strukturen und Ansätze vorwiegend bereichsweise eingeführt. Eine langfristige Roadmap fehlt oder ist nur in Ansätzen vorhanden. Die hohen Erwartungen an Agilität können so oft nicht realisiert werden. Auf dem Weg zur agilen Organisation bleibt also viel Luft nach oben. Dies zeigt der Future Organization Report 2019 von Campana & Schott und des Instituts für Wirtschaftsinformatik der Universität St. Gallen. Die Studie untersucht, welche Chancen und Risiken Agilität aus Sicht von Top-Entscheiderinnen und -Entscheidern, Führungskräften und Mitarbeitenden birgt. Ferner wird beleuchtet, wie Unternehmen auf dem Weg zur agilen Organisation mit eigenverantwortlichen Akteuren und flexiblen Strukturen schneller zu besseren Ergebnissen kommen. Dabei liegt der Fokus bei einer ausgeprägten Kundenorientierung.

bmbf studie weiterbildungsverhalten in deutschland 2018 cover

Mit der Erhebung zum Weiterbildungsverhalten in Deutschland 2018 setzt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die in Deutschland etablierte Erhebung zum Weiterbildungsverhalten nach dem Konzept des Adult Education Survey (AES) fort und schließt an das Berichtssystem Weiterbildung (BSW) an, das von 1979 bis 2007 alle drei Jahre durchgeführt wurde. Die Studie dient sowohl in der Europäischen Union (EU) – bisher in jeder zweiten Erhebung – als auch in Deutschland einem bildungspolitischen Monitoring Lebenslangen Lernens (Europäischer Rat 2000), begrenzt auf Erwachsene, im deutschen AES also Personen von 18 bis 69 Jahren. Die aktuelle Erhebung dient der Fortsetzung der deutschen Trendberichterstattung.

Dargestellt werden in der Studie nacheinander die Trendergebnisse der Weiterbildungsbeteiligung in Deutschland (Kapitel 2), Informationen zu den Weiterbildungsaktivitäten (Kapitel 3), die Segmente von Weiterbildung (Kapitel 4), die Beteiligung verschiedener Bevölkerungsgruppen an Weiterbildung (Kapitel 5) sowie eine Beschreibung des Feldes der Weiterbildung auf Ebene der Weiterbildungsaktivitäten (Kapitel 6). Im zweiten Abschnitt wird über die beiden Lernformen der formalen Bildung (Kapitel 7) und des informellen Lernens (Kapitel 9) berichtet.

oecd-berlin-190827b.png

Die Zukunft der Arbeit geht uns alle an, und sie hat bereits begonnen. Digitalisierung und Globalisierung stoßen Veränderungen an, die sich schon jetzt in unserem Arbeitsleben niederschlagen. Die OECD hat eine Reihe von Studien zum Thema veröffentlicht, die Aspekte wie Automatisierung und Digitalisierung, soziale Sicherheit, Kompetenzen oder Beschäftigungsqualität beleuchten. Außerdem unterstützt sie die deutsche Regierung, stellt das Thema auf Veranstaltungen zur Diskussion und hat die Kampagne „I am the Future of Work“ ins Leben gerufen. Machen Sie mit! 

INtem® feiert 30. Geburtstag: Und alle waren da!

Helmut Seßler gründete die INtem®-Gruppe vor 30 Jahren, am 2. Juli 1989. Die Jubiläumsfeier zeigte das ganze Weiterbildungsspektrum, das der Weiterbildner und Franchisegeber abdeckt: Vertreter aus Weiterbildung, Wirtschaft und Wissenschaft und langjährige Begleiter feierten gemeinsam mit Helmut Seßler und seinem Team drei Jahrzehnte Qualitäts-Weiterbildung. Carsten Kutzner warf in einem Vortrag einen Blick in die Zukunft, in dem er die künftige strategische Ausrichtung der Gruppe beschrieb. Dabei stehen die Unterstützung der Akademie- oder Schulungsabteilungen in Unternehmen und die Positionierung als „Die Vertriebsberater“ (SALESPOOL100®) im Fokus.

Vorreiterrolle im Hochschulbereich

Die Trainingskonzepte und Entwicklungsprogramme des Instituts finden Zustimmung auch in der Wissenschaft. Prof. Dr. Michael Nagy, HdWM-Ehrenpräsident, spiegelte in einem Vortrag den ganzheitlichen Ansatz: Der Weiterbildner hat stets den Bogen zwischen Geisteswissenschaft und Naturwissenschaft geschlagen, indem zum Beispiel die Lernprozesse im Seminarraum gehirnphysiologisch legitimiert wurden. Die HdWM, Hochschule der Wirtschaft für Management, ist Kooperationspartner der Gruppe. Die Präsidentin der HdMW, Prof. Dr. Perizat Daglioglu, betonte deren Vorreiterrolle im Hochschulbereich.

Reputation in der Bildungslandschaft

INtem® steht seit 30 Jahren für kontinuierliche Topqualität und nachhaltige Weiterbildung. Ein Ergebnis sind zahlreiche Auszeichnungen und Prämierungen, darunter die Trainingspreise des BDVT, deren Präsident Stephan Gingter ebenfalls auf der Rednerliste stand. Theobald Humbert gehört zu den Kooperationspartnern (fast) der ersten Stunde und arbeitet seit 1991 mit dem Team zusammen. Er schätzt die Unterstützung durch einen starken Partner und die Möglichkeit, so auch Großprojekte realisieren zu können. Humberts Jubiläums-Vortrag und Helmut Seßlers Ausführungen war hautnah die Begeisterung anzumerken, mit der die INtemianer „Menschen und Unternehmen helfen, sich zu entwickeln und zu wachsen“. Den typischen INtem®-Spirit beschrieb Petra Hörmann von der IHK Mannheim, die in ihrem Grußwort hervorhob, „dass erfolgreiche Unternehmen zwei Merkmale haben, Herzblut und Glaubwürdigkeit – beides habe ich bei INtem® gefunden“.

Herzstück ist die Umsetzung hoch qualifizierter Vertriebs- und Führungskräfte-Entwicklungsprogramme. Die Gruppe begleitet Unternehmen und Kunden national und international in der Durchsetzung von Verhaltensänderungen. Dabei sind mehr als 1 Million Intervalle und über 100.000 Teilnehmer zusammengekommen. Zurzeit nutzen fast 100 Partner die Trainingskonzepte des Franchisegebers.

Kontakt: info@intem.de 
Internet: www.intem.de/franchise 

Quelle: Dr. Michael Madel

Was muss eine Lehrkraft wissen und können?

Das Projekt GRETA bietet Instrumente, mit denen Kompetenzen und Fähigkeiten von Erwachsenenbildnern sichtbar gemacht werden können

In Deutschland arbeiten fast 530.000 Lehrende in der Erwachsenenbildung und leisten einen wesentlichen Beitrag zum Erfolg von Weiterbildung. Bisher fehlten Verfahren, um das Wissen und Können Lehrender zu definieren und sichtbar zu machen. Deshalb wurde im Projekt GRETA ein Strukturmodell der Kompetenzen erarbeitet, die für gute Lehre gebraucht werden. In einer Pilotstudie wird nun die Praxistauglichkeit des Verfahrens und der Instrumente erprobt.

GRETA – der Projektname steht seit 2014 für die Entwicklung eines trägerübergreifenden Anerkennungsverfahrens für die Kompetenzen Lehrender in der Erwachsenen- und Weiterbildung. Dieses Verfahren soll Lehrenden zum einen ermöglichen, ihre bereits erworbenen Kompetenzen zu identifizieren und validieren zu lassen. Zum anderen wird deutlich, wie sie sich gezielt weiterentwickeln können. Weiterbildungseinrichtungen können das Modell, nutzen, um die Kompetenzen ihres Personals konsequent fortzuentwickeln. Zudem bietet es Orientierung für Train-the-Trainer-Fortbildungen. Mit diesen verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten trägt GRETA der Vielfalt der Weiterbildung Rechnung und baut eine Brücke von der Theorie in die Praxis. Langfristiges Ziel ist, den Status Lehrender zu erhöhen.

Unterkategorien

Weitere Informationen zu Fördermöglichkeiten und Programme finden Sie im TT-Mitglieder-Intranet. Loggen Sie sich dazu mit Ihren Zugangsdaten als TT-Mitglied ein.

Beiträge zu den Rubriken Trends, Entwicklungen, Studien finden Sie sowohl im TrainerJournal-Archiv (nur für TT-Mitglieder), als auch unter den Weiterbildungs-News sowie im Online-Journal der TTwebsite. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit sich sofort informieren zu lassen, wenn es einen neuen Beitrag dazu auf der TTwebsite gibt.

Unsere
Tagungs-Hotel-Empfehlung:

Nutzen Sie das Kennenlernangebot als TT-Mitglied für sich und Ihre Partnerin / Ihren Partner.