Weiterbildungs-News

Die Bundesregierung hat mit dem Konjunktur- und Kriesenbewältigungspaket vom 3.06.2020 weitere Hilfsprogramme auf den Weg gebracht, um zunächst während der Phase der Beschränkungen weitgehend Arbeitsplätze zu erhalten, den Fortbestand von Unternehmen zu sichern und soziale Notlagen zu vermeiden.

Hier einige Auszüge aus dem Programm, die für selbstständige Weiterbildner wichtig sein könnten, sowohl, was die eigene Betroffenheit angeht, als auch die Auswirkungen auf wichtige Arbeitsbereiche von Weiterbildnern, das Thema Digitalisierung gehört z.B. zu einem der wichtigen Förderthemen und dürfte auch die Zukunft von Trainern, Beratern und Coaches weiter verändern. Sich dagegen zu sträuben wird nichts nutzen. Wir sind schon mitten drin in der Umstellung der ganzen Gesellschaft:

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Die von der Corona-Krise in besonderem Maße betroffenen 2,2 Millionen Solo-Selbstständigen wurden beim gestern Abend (4.06.2020) verkündeten Konjunkturpaket übergangen. In dem 15 Seiten langen, 57 Maßnahmen umfassenden Ergebnispapier des Bundesfinanzministeriums werden sie an keiner Stelle genannt.

Die im März mit großem Medienecho verkündeten Soforthilfen im Umfang von angeblich 50 Milliarden Euro werden eingestellt, obwohl eine Verlängerung um zwei Monate vorgesehen war und die Mittel bisher erst zu einem Viertel ausgeschöpft sind.

Mittel für Solo-Selbstständige und Kleinstunternehmen von Regierung zweckentfremdet

Statt das Programm rechtssicher auszugestalten, Lücken zu schließen und – wie von den Wirtschaftsministern der Länder schon Anfang April einhellig gefordert – auch einen Zuschuss zum Lebensunterhalt zu zahlen, werden die nicht ausgeschöpften Mittel nun zweckentfremdet und in Form sogenannter „Überbrückungshilfen“ an größere Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeiter weitergereicht.

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Verlängerung und rechtssichere Ausgestaltung von Soforthilfen für Selbstständige

Gemeinsame Bundestagspetition von BAGSV und Trainertreffen Deutschland

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

entgegen der öffentlichen Berichterstattung kommen die Corona-Hilfen für Selbstständige nicht da an, wo sie wirklich benötigt werden. Viele Selbstständige werden aufgrund staatlicher Einschränkungen, die dem Gesundheitsschutz aller dienen sollen, noch für Monate ihre Tätigkeit nicht ausüben können. Den Schaden müssen sie weitgehend alleine tragen, oft auf Kosten ihrer Altersvorsorge. Von den Soforthilfen wurde nur ein Buchteil ausgezahlt. Wir erwarten, dass der Rest zweckentfremdet und großenteils zugunsten größerer Unternehmen verwendet wird.

Statt uns nun Zeit zum "Wiederaufbau" zu geben, will der Staat uns kurzfristig weitere bürokratische Lasten und Pflichtbeiträge aufbürden. Gerade auch Gründer, Teilzeitselbstständige, niedrige und mittlere Einkommen werden davon betroffen sein. Statt faire Honorare zu bezahlen erhöht der Staat immer weiter die Belastungen.

Ein breites Bündnis aus Selbstständigenverbänden und -initiativen hat deshalb eine Petition beim Deutschen Bundestag eingereicht, um deren Mitzeichnung und Weiterempfehlung wir dich bitten wollen!

Weltweite Verhaltensstudie untersucht Corona-Auswirkungen

Beschreibung: Ensize International führt aktuell eine weltweite Verhaltensstudie durch, die Antworten liefern wird auf die Frage wie die aktuelle Corona-Pandemie und die damit einhergehenden Einschränkungen im privaten wie im beruflichen Alltag sich auf unser Verhalten auswirken. Es wird untersucht, wie verschieden die Auswirkungen auf uns sind, als Individuum, als Gruppe von Menschen (z.B. nach Altersklassen aufgeschlüsselt) oder auch nach Ländern unterschieden.

Alle Teilnehmer erhalten persönliche Auswertung und das Ergebnis der Studie

Jeder Teilnehmer an der Studie erhält direkt nach Abschluss seiner Teilnahme seine ganz persönliche Auswertung zu der Frage wie Corona sein Verhalten beeinflusst zugesendet. Nach Beendigung der Gesamtstudie zu Ende Juni werden die Daten durch Ensize ausgewertet, aufbereitet und ein Studienbericht erstellt. Dieser Bericht wird jedem Teilnehmer anschließend zugänglich gemacht.

Phase 1 der Erneuerung: Zerstörung und Revision

Analyse des Zukunftsinstituts der gegenwärtigen Lage

Zerstörung und Revision – in dieser Phase befinden sich die meisten Unternehmen gerade und sicherlich spüren auch Sie die Auswirkungen. Die Wirtschaft liegt am Boden und eigentlich wollen alle nur zurück zum Status vor der Krise – whatever it takes. Dort anknüpfen und das lineare Wachstum fortführen? – Es ist die romantische Vorstellung eines Comebacks.

Unzählige Unternehmerinnen und Unternehmer kämpfen gerade ums wirtschaftliche Überleben und hoffentlich schaffen es so viele wie möglich. Für das alte Wirtschaftssystem wird es indes keine Zukunft geben, denn die Krise deckte seine Mängel schonungslos auf. Corona führt uns vor Augen, dass es ihm an Resilienz mangelt. Zudem begegnen wir der Welt nun mit einem erhöhten Bewusstsein für globale Zusammenhänge und Abhängigkeiten. Selbst der Mensch und seine Gesundheit werden nun in die ökonomische Gleichung eingesetzt – das war vor Corona noch kaum vorstellbar. Nach der Schockbewältigung wird dies zu vielfachen Revisionen der Wirtschaft führen. Antworten auf deren Auswirkungen finden wir nicht im linearen Denken. Deshalb gilt ab jetzt: Umschalten auf Komplexität und Adaption.

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