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Der Begriff „Projektmanagement“ ist mittlerweile in die Jahre gekommen, mehr als fünfzig hat er bestimmt schon auf dem Buckel, und für die Praxis gilt das natürlich auch. Es hat sich durchgesetzt, das Projektmanagement, ist richtig, richtig Mode geworden. Das ist auch gut so, bei einem ständig wachsenden Anteil der Projektarbeit. Da stellt sich natürlich die Frage, ob Begriff und Praxis auch mit den sich stark verändernden Erfordernissen unserer Zeit mitgewachsen sind. Durchaus, beispielsweise rückte die Bedeutung der „soften“ Faktoren immer weiter in den Vordergrund. Darf die Community der Experten deswegen schon zufrieden sein, soll sich der Kunde mit Halbheiten zufrieden geben? Wir meinen: auf keinen Fall!

Jürgen GrafAn das stetige wie schnelle Auf und Ab der Auftragslage hat sich die Weiterbildungsbranche inzwischen gewöhnt. Weitaus größere Sorge bereitet vielen Trainern und Instituten indes der Preisverfall ihrer Dienstleistung – ganz unabhängig von der konjunkturellen Situation.

Effektive Trainingsmaßnahmen und nachhaltigen Lerntransfer wünschen sich Weiterbildungsanbieter wie Auftraggeber. Doch in der Zusammenarbeit bleibt dieses Anliegen häufig auf der Strecke, man setzt auf „Business as usual”. Entwicklungsplanung”, „die Interessenten entscheiden sich sehr, sehr kurzfristig für die Teilnahme an einem Seminar”, „Planungen werden deutlich hektischer, alles soll sofort passieren, obwohl dann die konkrete Terminplanung tatsächlich nicht schneller funktioniert – viel Wind, viel druckvolles Getue” – so lauten einige typische O-Töne aus der Befragung.

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