Dr. Margret Richter Dr. Margret Richter

Systemdenken

wintegration® –  Mehr mit weniger Aufwand erreichen

Dr. Margret Richter

Wer die großen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts meistern will, muss Methoden zur Handhabung von Komplexität beherrschen. Das gilt auch für Trainer und Berater, die mit ihren Kunden zukunftsfähige Konzepte zu unterschiedlichen komplexen Fragestellungen erarbeiten wollen. Eine äußerst wirksame Methode ist dazu die wintegration®. Mit der nach kybernetischen Prinzipien strukturierten Methode kann innerhalb von 2,5 bis 3,5 Tagen das in einer Organisation existierende und verteilte Wissen und Know-how unter Einbindung von 24 bis 60 Wissens- und Entscheidungsträgern effizient nutzbar gemacht werden.

Mehr mit weniger Aufwand erreichen

Manager und damit Trainer und Berater befinden sich in zahlreichen Spannungsfeldern. Die Märkte haben sich weltweit geöffnet und gleichzeitig fragmentieren sie zunehmend. Die Dynamik des Unternehmensgeschehens ist gestiegen und gleichzeitig nimmt ihre verfügbare Reaktionszeit ab. Die Menschen streben weiterhin nach Wohlstand und gleichzeitig wollen sie ökologische Ziele und soziale Verantwortung wahren. Die Organisationen müssen die Innovationskraft stärken und gleichzeitig zunehmende Risiken beherrschen. Im heutigen Unternehmensgeschehen ist eine Verschiebung von den einfachen und komplizierten zu den komplexen Herausforderungen zu verzeichnen.

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Ständig werden Manager mit neuen Situationen konfrontiert. Dabei stehen sie unter hohem Wettbewerbs- und Zeitdruck. Sie sollen Potenziale effizient nutzen und Risiken minimieren. Schnell müssen sie zwischen neuen Optionen entscheiden. Nie stehen ihnen ausreichende Informationen zur Verfügung. Die Aufgabe der Manager besteht darin, die wachsende Komplexität zu handhaben und die damit verbundenen Chancen effizient zu nutzen. Die Aufgabe der Trainer und Berater besteht darin, die Manager mit wirksamen Methoden und Werkzeugen in der Bewältigung der komplexen Herausforderungen zu unterstützen.

Was ist eine wintegration®

Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind, wusste bereits Einstein. Wenn ein System komplexer wird, muss auch die Kontrolle des Systems komplexer werden, weil mehr zu regulierende Funktionen vorhanden sind. Menschen besitzen das komplizierteste Nervensystem und Gehirn von allen Lebewesen. Das erlaubt ihnen viele verschiedene Aktivitäten und die Regulierung eines komplexen Körpers.

Der Kybernetiker Ross W. Ashby hat zum Management von Komplexität das Gesetz der erforderlichen Vielfalt (Law of Requisite Variety) formuliert. Das bedeutet, dass ein komplexes System nur dann unter Kontrolle gebracht werden kann, wenn das Management dieses Systems eine ebenso hohe Handlungsvielfalt besitzt wie das System selbst.

Zum Management der Komplexität von Unternehmen im komplexen Umfeld und damit zur Optimierung von Entscheidungen, Strategien, Szenarien und Investitionen ist es notwendig, die eigene Komplexität zu verstärken. Die besten Ergebnisse können erzielt werden, wenn Experten mit Experten disziplinübergreifend zusammenarbeiten. Komplexität entsteht dann durch die Integration des Wissens von Fachspezialisten.

Stafford Beer hat in den neunziger Jahren mit der Syntegration einen komplexen Arbeitsprozess entwickelt, in die 30 bis 42 Personen eingebunden werden können. Dieser Arbeitsprozess der Syntegration® ist von der Autorin weiterentwickelt worden zur wintegration®, an der 24 bis 60 Schlüsselpersonen teilnehmen können. Hiermit wird eine hohe Komplexität und damit eine große Kapazität zur Problemlösung aufgebaut. In einem strukturierten Arbeitsprozess werden die Teilnehmer so vernetzt, dass das verteilte und verborgene Wissen einer Organisation wirksam und vernetzt zur Entwicklung von Strategien und Szenarien genutzt wird. In zweieinhalb bis dreieinhalb Tagen werden von den Schlüsselpersonen des Unternehmens Lösungen erarbeitet, für die sonst mehrere Wochen oder Monate gebraucht werden.

Als Arbeitsstruktur dient ein Ikosaeder. Es ist aus zwanzig gleichseitigen Dreiecken aufgebaut. Diese effiziente und robuste Struktur ist in der Natur sehr häufig zu finden (z.B. bei Hepatitis oder Herpes Viren). Das Ikosaeder weist zwölf Eckpunkte auf, die für einzelne Themen stehen, die von den Teilnehmenden einer wintegration® diskutiert werden. Sie leiten sich ab von einer Ausgangsfrage zur Problemstellung.

Die dreißig Kanten des Ikosaeders stehen für dreißig Teilnehmer. Jeder Teilnehmer nimmt eine persönliche Position in dieser Struktur ein, aus der heraus er die Themen mit beeinflusst.

Herausforderungen für eine wintegration®

Die wintegration® kann branchenunabhängig zur Bearbeitung aller komplexen Herausforderungen genutzt werden wie zum Beispiel zur strategischen Neuausrichtung, zum Change Management, für kulturelle Veränderungen, für tiefe strukturelle Veränderungen, für Sanierungen, für Stabilisierungen, für Fusionen und Integrationen, zur Konfliktlösung, zur Entwicklung von Städten und Regionen. Die komplexe Herausforderung wird in einer sogenannten Eröffnungsfrage formuliert wie zum Beispiel: Was müssen wir gemeinsam bis 2013 tun, um den Gewinn mit unserem Produkt X um zwanzig Prozent zu steigern?

Ergebnisse einer eine wintegration®

Die wintegration® wirkt auf vier Ebenen gleich­zeitig: der Sach-, Kultur-, Struktur- und Um­setzungsebene.

Die Ergebnisse sind:

  • Innovative Lösungen aus unterschiedlichen Perspektiven
  • Kontrollierte Komplexität mit geringen Risiken durch Perspektivenvielfalt
  • Nachhaltig wirksame Lösungen durch Wirksammachen von dezentralisiertem Wissen
  • Umsetzungswillen statt Widerstände
  • Commitment statt widersprüchlicher Meinungen
  • Lernen von Anderen statt Beschränkung auf eigene Sichtweisen.

„Handle stets so, dass sich die Zahl der Möglichkeiten vergrößert“, hat der Kybernetiker Heinz von Foerster gesagt. Das entspricht dem Ergebnis jeder wintegration®. Das Produkt inklusive der verwendeten Software kann von der Autorin erworben und gegen Lizenzgebühren angewendet werden.

Literatur:

  • Ashby, W.R.: Design for a Brain, London 1970
  • Beer, S.: Beyond Dispute. The Invention of Team Syntegrity, Chichester 1994

Zur Autorin

Dr. rer. Nat. Margret Richter studierte in Marburg Pharmazie. Sie hat mehrjährige Erfahrung in der Pharmaindustrie und als selbständige Apothekerin. Dr. Richter hat sich spezialisiert auf das Management komplexer Probleme und arbeitet seit 20 Jahren auf den Gebieten Vernetztes Denken, Biokybernetik, Systemtheorien und Evaluation. Als Inhaberin der SOLIDIA Managementberatung hat sie ihre Schwerpunkte in den Gebieten Strategie, Veränderung und Evaluation.

SOLIDIA – Managementberatung
Dr. Margret Richter
Rönkrei 49, D-22399 Hamburg
Tel. 040-6447074, Fax 040-6444645
margret.richter@solidia.de

www.solidia.de



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Eingetragene Marke von Dr. rer. nat. Margret Richter, KHS Know How Systems, www.vernetzt-denken.de, Prof. Dr. Falko Wilms, www.falko-wilms.de 

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